Trainingswissenschaft

Schwerpunkt der Trainingswissenschaft ist die Unterstützung von Trainern und Aktiven bei der Gestaltung des Trainingsprozesses und der Optimierung der individuellen Technik zur Erreichung der bestmöglichen sportlichen Leistung beiWettkämpfen.
Mit modernsten Testgeräten und -verfahren werden die leistungsbestimmenden Faktoren – Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit - objektiviert und geben so Hinweise auf Stärken und Leistungsreserven.
Die Technik des Athleten wird durch computer- und videogestützte Verfahren bis ins kleinste Detail analysiert und kann so über das Aufdecken und Bewusstmachen noch existierender Schwächen zur individuell effektivsten und erfolgreichsten Technik verhelfen.
Unsere Sportwissenschaftler, Biomechaniker und Informatiker in der Abteilung Trainingswissenschaft sind Experten in der Arbeit mit den Athleten aus den Schwerpunktsportarten Schwimmen, Rudern, Hockey und Beachvolleyball und betreuen durch diese Expertise auch die gesamten Nationalmannschaften im Bereich der Komplexen Leistungsdiagnostik.

Besondere Highlights am OSP Hamburg/Schleswig-Holstein sind:

  • Die Gegenstromanlage in Hamburg – einer der besten der Welt - in der der Schwimmer/die Schwimmerin auf der Stelle schwimmt und die Dagnostiker dadurch die Schwimmtechnik hervorragend durch die eingebauten fünf Kameras beobachten und analysieren können.
  • Die Diagnosefelder in der Beachvolleyball Halle in Hamburg – 12 Kameras – davon bis zu 4 gleichzeitig – beobachten das Geschehen auf den Feldern und können zu verschiedensten Szenarien in der Technikbeobachtung eingesetzt werden.
  • Das Messystem 2000 im Rudern am Standort Ratzeburg, das anhand von Sensoren an Dollen, Skulls/Riemen und Stemmbrettern genaueste Daten über jeden Ruderer/jede Ruderin in einem Boot gibt.

Neben der Arbeit im Olympiastützpunkt verbringen die Diagnostiker auch viele Wochen im Jahr bei der wissenschaftlichen Begleitung von Trainingslagern der Spitzenverbände oder bei nationalen oder internationalen Meisterschaften.

Der wissenschaftliche Service wird also mit viel technischem und zeitlichem Aufwand betrieben – ein Aufwand, der notwendig ist, um bei der Dichte der Weltspitze die entscheidenden Hundertstelsekunden besser zu sein.

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